26. November 2018 um 22:08

Zum 90. Jubiläum der Kirche St. Petrus Canisius

Zusammen mit zahlreichen Ministrantinnen und Ministranten konnten die Geistlichen anlässlich des neunzigjährigen Jubiläums der Pfarrkirche St. Petrus Canisius zum Gottesdienst in die fast voll besetzte Kirche einziehen. Die Chorgemeinschaft gestaltete die Eucharistiefeier mit. Domkapitular Msgr. Dr. Uwe Scharfenecker wies in seiner Festpredigt zum Christkönigssonntag darauf hin, die Kirche müsse sich vor der Macht in Acht nehmen.

Den impossanten Kirchenbau bezeichnete er als machtvolles Mahnmal in der Stadt, dass die Kirche in der Nachfolge Jesu – des machtlosen Königs – der Macht entsagen solle und sich vielmehr den Armen und Schwachen zuwenden solle. Dies geschehe bereits an vielen Orten. Er machte den Gläubigen Mut genau diesen Weg konsequent fortzusetzen. Dekan Bernd Herbinger wies zu Beginn auf die vielen künstlerischen Akzente im Kirchenbau hin.

Die im Bauhausstil 1928 errichtete Kirche berge Schätze wie Glasfenster von Lothar Quinte, der auch im Lübecker Dom gewirkt habe. Tony Schneider-Manzell habe zweimal – mit einem Frühwerk und einem Spätwerk – eine Christusfigur geschaffen. Einmal die Herz-Jesu-Figur an der Seite der Kirche und einmal den Gekreuzigten an der Chorwand. Der renommierte Künstler hatte zwischenzeitlich u.a. in Salzburg oder Speyer in den Domen gewirkt. Susanne Wagner habe als junge Künstlerin die beeindruckende Reihe der gestaltenden Kunstschaffenden mit Altar und Ambo in Keramik fortgesetzt.

Der gewählte Vorsitzende Klaus-Dieter Hornikel dankte den bei der Renovierung Beteiligten und wünschte sich eine wieder stärker werdende Gottesdienstteilnahme. Beim anschließenden Gemeindefest traten Kinder des benachbarten Kindergartens auf. Am Ende wurde ein Dokumentarfilm über die zurückliegende Altarweihe aus dem Vorjahr gezeigt.

 

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