Seit mittlerweile über sieben Jahren sind wir auf dem Weg für die sanierungsbedürftigen Gebäude Kirche St. Maria und Gemeindehaus Guter Hirte eine Lösung zu finden. Stück für Stück kamen alle Optionen auf den Tisch. Jedes pro und contra wurde diskutiert, mal in jedem Gremium für sich, mal zusammen und ebenso auch mit den Gremien der Gesamtkirchengemeinde FN. Am 29.10.22 fiel der Beschluss: Abriss der bisherigen Neuen Kirche St. Maria, Bau einer neuen, verkleinerten Kirche und gemeinsamer Bau eines Gemeindehauses von ZGH und SMJ an der Kirche St. Maria. Dieser Beschluss wie auch alle vorherigen Beschlüsse wurde einstimmig gefasst! Mit der Unterstützung seitens der Diözese sowie der Gesamtkirchengemeinde FN wurde das Projekt vorangebracht. Dazu gab es einen Architektenwettbewerb. Die entscheidende Sitzung fand am 1. März 2024 statt und brachte das Architekturbüro Braunger und Wörtz als Erstplatzierten hervor! Weitere Einzelheiten des Entscheidungsprozesses sowie Bilder des Siegerentwurfs können auf der Homepage unserer SE und auf den Stellwänden in den Kirchen angeschaut werden. Hier der Link

Mit der Stadt Friedrichshafen und den entsprechenden Ämtern gab es und gibt es Besprechungen und Genehmigungen, Untersuchungen, die durchgeführt werden mussten sowie die Möglichkeit Bedenken oder Einsprüche einzureichen. Bisher ist alles auf dem Weg geblieben und dürfen hoffen, dass Anfang 2027 nicht nur ein Abbruch stattfindet, sondern vor allem ein Umbruch und alsbald auch ein Aufbau.

Ich bin mir sicher: Wenn wir an der bisherigen Kirche, die mir auch sehr ans Herz gewachsen ist und in sich stimmig und dennoch mittlerweile viel zu groß und an vielen Stellen jetzt schon sehr sanierungsbedürftig (am ersten Advent 2024 musste die Kirche geschlossen bleiben, weil die Schneelast zu hoch war), festhalten würden, stünde in spätestens zehn Jahren wahrscheinlich keine Kirche und kein Gemeindehaus mehr. Und bei allem, was weniger wird und in die Krise geraten ist, können wir mit dem Neubau und der Zusammenlegung einen sehr starken und hoffnungsvollen Schritt für die Zukunft von Kirche sehen. Kirche als Ort, wo Menschen den Glauben feiern, die Frohe Botschaft als Maß und Richtschnur weiterhin hören und für das Leben anwenden können, Kirche als Ort, an dem Menschen nah oder fern oder sogar teils ohne Glauben zusammenkommen können, um Gemeinschaft zu pflegen, einem guten Miteinander Platz und Raum zu geben.

Dass die Diözese bis jetzt nach wie vor bereit ist die Hälfte der Kosten zu tragen, macht Mut, ebenso, dass die Verantwortlichen in der Gesamtkirchengemeinde und -pflege nach gangbaren Wegen suchen, unseren Teil der Finanzen sicherzustellen. Damit es aber ein Haus Gottes und der Menschen wird, das von vielen mitgetragen wird, brauchen wir auch Spenden und eure Unterstützung.

Zum einen wird Infos, Werbung und Bitte um Spenden in den sozialen Medien geben: Hier der Link. Zum anderen gibt es die Möglichkeit für eine „Salztaferl“ eine Patenschaft zu übernehmen. Die Kirche wird wie das Gemeindehaus mit viel Holz und Glas gebaut werden. Die Kirche bekommt auf die Glasfenster je nach Platz unterschiedlich große Salztaferl. Sie bieten Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung ebenso wie einen Sichtschutz, lassen aber die Kirche bei normalen Lichtverhältnissen nicht dunkel werden. Wer eine Patenschaft übernehmen möchte, kann dies ab einem Betrag von 100 Euro gerne tun und so zu Finanzierung von Kirche UND Gemeindehaus beitragen. Wenn gewünscht werden die Namen auch in einem Buch oder einer Art Schriftrolle vermerkt, ebenso der Platz, an dem die Salztaferl angebracht wird.

Allen Beteiligten an den bisherigen Sitzungen, Planungen und Austauschen, für jede Rückmeldung und konstruktive Kritik und ebenso allen, die sich bereits an Aktionen beteiligt und gespendet haben sei herzlich gedankt! Auf eine gute Zukunft eines neuen Zuhauses! – Pfr. Rudolf Bauer